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Streich um Streich (2019)
performative Installation

Vor der Vernissage verbringe ich drei Nächte im Ausstellungsraum. An immer der selben Stelle sitzend zünde ich Streichhölzer an. Nacheinander lasse ich sie ein wenig herunterbrennen, lösche sie dann aus und werfe sie auf den Boden. Es entsteht ein Haufen aus abgebrannten Streichhölzern der auf meine nächtliche Tätigkeit verweist.

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Transferleistung (2019)
Intervention

Ein völlig kahler Schneebeerenstrauch wird mit den Beeren noch Früchte tragender Sträucher behängt. Die geernteten Beeren werden mit Drähten versehen und an den Stellen der Zweige angebracht an denen einst die Früchte hingen.
Regendach (2018)
partizipative Installation

Auf der Terrasse einer Bar ist ein Regendach aufgestellt. Jedoch schützt dieses Dach nicht vor Regen, im Gegenteil, unter diesem Dach regnet es permanent. Die BesucherInnen können ihre Getränke dennoch trockenen Fußes unter dem Dach genießen, wenn sie sich der zur Verfügung gestellten Regenschirme bedienen.
Auf eigenen Beinen stehen (2018)
Objekt, 80 x 40 x 42 cm

Ich sitze auf einem Stuhl. Mit einer Feile in jeder Hand bearbeite ich die Stuhlbeine, bis der Stuhl zusammenbricht.
Wochenstand (2017)
Cyanotypie auf sieben Aquarellpapieren,
je 56 x 42 cm

Die Bildserie „Wochenstand“ setzt sich aus sieben „Tagesständen“ zusammen. Für jeden Tagesstand stehe ich sechs Stunden so bewegungslos wie möglich auf einem Blatt Papier, das mit einer lichtempfindlichen chemischen Lösung eingestrichen wurde. Durch die Belichtung der Blätter zeichnet sich der Abdruck meiner Füße und die Schatten meines Körpers auf dem Papier ab. Obwohl dieser Vorgang täglich auf die gleiche Weise wiederholt wird, sind zwischen den einzelnen Tagesständen Abweichungen sichtbar, da sich bei der Positionierung und Entwässerung minimale Differenzen einschleichen.

Recht schön gelegen (2016)
Installation

Eine Woche lang liege ich täglich für mehrere Stunden im Gras. Bei der Eröffnung ist der Abdruck meines Körpers deutlich im Gras zu sehen, während der Ausstellung verschwindet er allmählich wieder.
Gespannt erwarten (2016)
Videoinstallation

Fünf Fernseher stehen so im Raum verteilt, dass nur einer von ihnen auf einmal betrachtet werden kann. Jeder von ihnen spielt das Video einer Vase die vor einer weißen Wand steht und solange mit weißer Schnur umspannt wird, bis sie durch den zu groß werdenden Druck zerbricht.

Überdruss am Überfluss (2015)
Video, 39 Std.

In einem Gebirgsbach mit steinigen Ufern wird eine Woche lang, täglich für sechs Stunden, ein Staudamm gebaut. Das stetig fließende Wasser wird in seiner Bahn verändert, dennoch ist es unmöglich den Strom gänzlich aufzuhalten. Auch wenn der Damm durch die herangeschleppten Steine immer höher und breiter wird, bahnt sich das Wasser doch seinen Weg.

Durchgangszimmer (2015)
partizipatives Objekt, 250 x 299 x 201,5 cm

Der freistehende Raum besteht aus Wänden und sechs Türen die zu seiner Mitte hin geöffnet werden können. Er ist so klein und schmal, dass die Türen aneinanderstoßen und sich gegenseitig blockieren, wenn man sie öffnet. Je nachdem wie die Türen zueinanderstehen ergeben sich verschiedene Durchgangsmöglichkeiten durch den Raum.
Sommerurlaub (2014)
performative Installation

Eine Woche lang habe ich Luftmatratzen aufgeblasen, die ich nach und nach zu einem Turm stapelte der bis unter die Decke des Galerieraums reichte. Durch das Aufblasen und Stapeln der Matratzen bot sich eine stetig ändernde Szenerie. Betrachter konnten mich bei meiner Tätigkeit durch ein Schaufenster beobachten oder in der Galerie zwischen den aufgetürmten Matratzen umhergehen.
Der letzte Schliff (2014)
Objekt, 80 x 40 x 42 cm

Ich sitze auf einem Stuhl. Schmirgelpapier ist an den Rückseiten meiner Oberschenkel befestigt. Stundenlang sitze ich da und rutsche auf der Sitzfläche umher, auf der ich durch meine Bewegung den Abdruck meines Körpers hinterlasse.
Wandstück (2013)
Installation

Ein Wandstück wird mit Paketschnur umspannt. Im Innenraum verlaufen die Schnüre parallel, mit gleichem Abstand zueinander und verdecken einen Teil einer Türeinbuchtung. Im Außenraum treffen alle Schnüre an einem Punkt zusammen.
Die Installation muss am Ende des Tages zerstört werden, da die Umspannung durch zwei Türen verläuft und diese nicht mehr geschlossen werden können.
Muss das sein? (2012/13)
Performance

Sechs Personen laufen in einem leeren weißen Raum kontinuierlich gegen die Wände. Stoßen die Performer gegen eine Wand, so prallen sie von ihr ab, laufen weiter und prallen erneut gegen eine Wand.
Der Betrachter kann den Raum durch eine Tür betreten und befindet sich somit inmitten der Performance.
Oneironaut (2012)
Video, 5:27 min

Ein Pool voll schwebender Ballons wird durchwandert von einer Frau in Alltagskleidung. Langsam läuft sie den Boden entlang, während sie immer wieder einen der Ballons ergreift, um ihn im Gehen einzuatmen.
Blinder Fleck (2012)
Videoinstallation

Auf sechs schwarz bespannten Leinwänden  sind Beamerprojektionen von einer Frau zu sehen, die ihren Kopf und ihren Körper immer wieder dreht und windet, und versucht einen Punkt auf ihrem Rücken zu sehen. Die jeweiligen Projektionen zeigen dabei unterschiedliche Ansichten der Frau. Der Betrachter muss sich durch die Installation bewegen um die verschiedenen Projektionen ansehen und miteinander vergleichen zu können.

Nicht nach vorne blicken (2011)
Performance

Ich bewege mich in einer Box, bestehend aus zwei Spanplatten, die Straße entlang. Die Spanplatten machen es mir unmöglich normale Schritte zu machen, außerdem versperren sie meine Sicht nach vorne, so dass ich seitlich auf den Boden blicken muss um mich zu orientieren.


Schutzhütte (2011)
In Kooperation mit Orell
Installation

In Kiel wurde eine Bank mit Meerblick ausgewählt. Vor diese Bank wurde eine Schutzhütte so platziert, dass man auf der Bank zwar vor Wind und Wetter geschützt ist, zugleich aber der Blick aufs Meer versperrt wird. Nimmt man auf der Bank platz blickt man auf eine Bretterwand.









n(n-1)/2 (2010/11)
Video, 05:20 min

In einem Waldstück werden die dort befindlichen Bäume durch Schnüre miteinander verbunden. Nach und nach entsteht ein immer dichter werdendes Geflecht aus Seilen. Die Fortbeweg- ung der Performerin wird durch die zuhnemende Anzahl der Schnüre mehr und mehr erschwert.








Ordentlich ziehen (2010)
Kooperation mit Lisa Langeder
Video, 02:13 min

Man sieht ein Zimmer in dem viele Kleidungs- stücke und Gegenstände, an denen Schnüre befestigt sind, auf dem Boden liegen. Durch die Schnüre werden diese nach und nach in die Schränke gezogen, bis das Zimmer aufgeräumt ist.








Mit Hammer und Meißel (2010)
Performance

Ich wurde bis auf kniehöhe eingegipst. Im Laufe des Abends habe ich mich mit Hammer und Meißel wieder aus dem Gipsklotz heraus- geschlagen.









Haltungsübung (2010)
Performance

Ich ging, fünf Bücher auf dem Kopf balancierend, durch die Düsseldorfer Fußgängerzone. Die Bücher waren dabei so auf dem Hinterkopf platziert, dass nur eine gebeugte Haltung möglich war.








Die Wand umrunden (2010)
Performance

Ich umrundete knapp zwei Stunden lang eine Wand indem ich mich mit der einen Seite meines Körpers gegen sie presste.









Vom Verschwinden (2009)
Performance

Ich zog einen Ytongstein sieben Stunden lang durch Kiel. Der Stein hinterließ dabei zu Anfang eine weiße Spur, je weiter er sich jedoch abnutzte desto weniger war die Spur sichtbar. Zum Schluss hatte sich der Stein fast gänzlich aufgelöst.








Unter der Oberfläche (2008/09)
Videoloop

Ich tauche meinen Kopf immer wieder ins Wasser um zu sprechen, doch statt meiner Worte hört man nur ein unverständliches Blubbern.









Kubisches Wachstum (2008)
Performance

Bei der Performance wurde eine stetig wach- sende Skulptur präsentiert. Angefangen bei einem kleinen Luftballon der abwechselnd mit Pappmaché und Gips bedeckt wurde, wuchs die Skulptur in einem Zeitraum von vier Wochen.
Wie geplant, passte die Kugel am letzten Tag der Ausstellung nicht mehr durch die Galerietüre und wurde somit zur Finissage zerstört.










II (2008)
Video, 06:04 min

Ich ziehe Steine am Strand entlang, die mit Schnüren an den Gelenken meiner Gliedmaßen Steine befestigt habe.
Durch die am Körper angebundenen Steine ver- ändert sich die Körperhaltung bei der Fortbe- wegung.